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Wörterbuch des Lebens

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Befindlichkeit - Haltung - Disziplin - Achtsamkeit
    Befindlichkeit
    Unsere Befindlichkeit sagt etwas aus über unser momentanes Befinden. Dieses Befinden kann so stark sein, dass es uns selbst vergessen lässt (selbstvergessen). Unsere Handlungen sind dann gesteuert von unserer Befindlichkeit. Befindlichkeit ist virtuell und vom Körper gesteuert.
    Haltung
    Unsere Haltung macht sichtbar welche Ausrichtung und Werte wir in unserem Leben haben. Unsere Haltung können wir selbst gestalten und korrigieren. Sie ist von unserem Geist gesteuert.
    Disziplin
    Die Präsenz von Haltung und Vision in sich selbst aufrecht erhalten und alles zu tun, die Umsetzung der Haltung zu ermöglichen, damit die eigene Lebens-Idee sich manifestieren und ins Leben kommen kann. Ein Schöpfungsakt.
    Achtsamkeit
    Achtsamkeit ist die Übung mit der eigenen Wahrnehmenden Präsenz. Sie gibt uns erst die Möglichkeit zur Disziplin der Haltung.

    Aus unserer Befindlichkeit heraus tun oder sagen wir manchmal Dinge, die nicht mit unserer inneren Haltung übereinstimmen.
    Es ist hilfreich Haltung und Befindlichkeit zu unterscheiden. Wenn wir unsere Haltung kennen können wir Verhaltensweisen, die aus der Befindlichkeit geboren sind revidieren und korrigieren.

Ego
    Das EGO ist wie der Schaum auf der Welle. Es wird aus der Welle geboren, die ein untrennbarer Teil des Meeres ist. Zum Schluss rollt die Welle an den Strand, das EGO stirbt, die Welle kehrt in den Ozean zurück. Das EGO glaubt an seine Macht und Kraft, die aber ist die Welle selbst.
    Der Charakter der Welle zeigt sich durch die Küste an die sie landet, Gischt am Felsen, sanft am langen Strand.

Eifersucht
    ... ist die Sucht, die mit Eifer sucht, den Lebensnektar aus dem Schnabel eines anderen zu trinken. Wenn dieser Quell zu versiegen droht ist die Bedrohung groß. Urvertrauen zurück zu erlangen bringt die Heilung von dieser Sucht.
    In der Therapie bringen viele kleine korrigierende Erfahrungen das Erleben zurück, dass der Lebensnektar aus verschiedenen Quallen strömt - und vor allem aus sich selbst.

Hilflosigkeit
    Hilflosigkeit ist, wenn sie tief empfunden wird, eine Aufgabe;
    das Ende eines Kampfes.
    In der Therapie kann diese Erfahrung in Bezug auf ein vergangenes Ereignis eine große Befreieung und Heilung bedeuten.

Jammern
    Jammern kommt von "Jam" - Marmelade

    Und doch:  Beherztes und bewusstes Jammern wirkt oft befreiend, erleichternd.

Langeweile
    Langeweile ist die schmerzliche Flucht aus langen Weile.

Nichts  -  das Nichts, die Leere oder die Stille
    Es gibt Momente, da scheint die Zeit still zu stehen - eine Blase der Leere tut sich auf.
    Ich meine solche Momente, in denen ein Streit seinen Höhepunkt erreicht, ein Moment in einer Diskussion in der alle Beteiligten auf einmal nicht mehr weiter wissen, wenn jemand sich plötzlich mit ungewohnter Heftigkeit durchsetzt.

    Auch wenn sie unangenehm sind - solche Momente der Leere sind kostbar.
    Wenn die Anwesenden in die Stille hinein horchen, sie zulassen, wird die hohle Blase mit einem ganz neuen kreativen Impuls des Konsens, der Lösung gefüllt werden.

Nesthäkchen
    Das Nesthäkchen ist das letzte Häkchen, dass das alte Nest zusammenhält.
Scham
    Scham - das Regulativ der Zugehörigkeit
    Nackt in der Stadt - angezogen in der Sauna.
    In den Sippen der Naturvölker war das Überleben durch klare Regeln gesichert. Wer diese Regeln verletzte konnte, zum Selbstschutz der Sippe, ausgestoßen werden - gehörte nicht mehr dazu - konnte alleine schwer überleben. Scham senkt den Kopf als Zeichen der Unterwürfigkeit - ein sichtbares Zeichen der Selbstkritik: Ich bin mir bewusst, dass ich etwas anderes gemacht oder gedacht habe als die anderen. Das kann die Sippe milde stimmen und den weiteren Aufenthalt in der Gruppe erlauben. "Schäme dich" oder "Er/Sie schämt sich wenigstens".
    Wenn Sie sich das nächste Mal Schämen, denken sie daran:
    Es geht um's Überleben.

Zuhören
    Es gibt böse Zungen, die behaupten das "Zu" in Zuhören käme von "Verschließen", "Zumachen".
    Aber nein,
    es kommt von "hinzu" - es bedeutet zugewandtes Hören.

    Ein gutet Zuhörer hat vier Dinge aufmerksam im Blick.

    1.) Sich selbst.
       Nur wer sich selbst im Blick hat kann unterscheiden:
       das was er hört und was seine eigenen Reaktionen darauf sind.
    2.) Sein Gegenüber.
       Der Zörer macht sich bewußt wer sein Gegenüber ist,
    in welcher Situation dieser sich befindet.
    3.) Die besondere Gemeinsamkeit,
       die entsteht wen einer einem zuhört.
    4.) Die Welt um beide herum.
       Wenn der Zuhörer ein Augenmerk auf die Welt drumherum hat
       kann sich der Redende entspannen - der Zuhörer passt auf.

    Das gute Zuhören unterrichte ich in meinen Kurse, in der Paar- u. Einzelarbeit.

Mit Demut komm' der Mensch dem Mensch,  so bleibt der Mensch dem Menschen Mensch